Wir sind eine Gruppe von ehemaligen und noch aktiven Soldaten/Beamten und deren Angehörigen des Panzerbataillon 23(ehem.), Braunschweig, die es sich zum Ziel gesetzt haben über sich

  • zu informieren
  • Verbindung zu halten auch zu denen, die nicht zu unserer Gruppe als Traditionsgemeinschaft gehören       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das offizielle IVA (Interne Verbandsabzeichen), so wie es offiziell genehmigt wurde und seit 1986 zur Uniform getragen wurde!
 

 

 

                           

 

 

 

 

 

 

 

 

Das alte, eher geliebte Verbandsabzeichen, das nicht sein durfte!

 

Das Verbandsabzeichen ( unten wie es "intern" bis 1981 verwendet wurde, oben wie es offiziell war) basiert auf den preussischen Farben als Verbindung zu den damals gültigen soldatischen Tugenden. Stammend vom Welfen-Herzog Heinrich der Löwe wurde das Wappen der Stadt Braunschweig - nach offizieller Genehmigung durch den Rat der Stadt (1986) - als Herzschild übernommen. Das Eiserne Kreuz oben rechts, wie es die Bundeswehr als Hoheitsabzeichen führt steht für die soldatischen Tugenden. Im Zuge einer heraldischen Überarbeitung wurden der Totenkopf (wohlgemerkt, nicht zu verwechseln!), der an die "Schwarze Schar" des Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig , der bei dem Gefecht bei Quatres-Bras an der Spitze seiner Truppe fiel (Gefecht vor der Schlacht bei Waterloo) und seinem Widerstand gegen Napoleon erinnern sollte und die Tradition vor allem der beiden damaligen Ulanen-Schwadronen fortführte, wie die Panzerkette (manche nannten sie den Hoola-hoop-Reifen!) als auch die Zahl 23 entfernt. Manche "altgediente 23er", die für diese "heraldische Überarbeitung" nicht viel Sympathie hegten, haben sich den Braunschweiger Totenkopf als Miniatur(manche sogar in Silber) in das Barettemblem der Panzertruppe eingepasst. Befehlstreue ist eben nicht nur eine Sache der Vernunft, häufig auch eine des Herzens und des  Glaubens!      


 Ulanen-Offizier, Ulan und Husar der "Schwarzen Schar", R.Knötel                                                              

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Geschichte des Panzerbataillon 23                                                            
 
01.04. 1976    

Aufstellung PzBtl 23 in der Roselies-Kaserne,
Braunschweig,

(Erprobung neue Heeresstruktur 4) mit Leopard 1.

Unterstellt PzGrenBrig 2 (später PzBrig 2)
              Erste Brigadegefechtsübung "TIEFES MOOR",  MUNSTER 
  
1977                              TrÜbPl Aufenthalt SHILO/KANADA 
 
 
1978                               2./23 Sieger Vergleichsschießen 1.PzGrenDiv
            (später 1. PzDiv) in BERGEN
            
NATO Gefechtsübung "BOLD GUARD" 
 
        
1980                               TrÜbPl Aufenthalt SHILO/KANADA 
 
        
1981                               Brigadegefechtsübung "REITENDER BOTE"  
 
 Beginn Umrüstung auf Leopard 2 A4 
 
        
1983                               Einsatz Flächenbrandkatastrophe
                 
              KNESEBECK/EHRA-LESSIEN
 
              Gefechtsübung "BELLENDE MEUTE 83"
 
              Gefechtsübung "ETERNAL TRIANGLE"  
        
        
1984                               Korpsgefechtsübung "SPEARPOINT 84" 
 
 
1985                              Teilnahme an der Herresübung "TRUTZIGE SACHSEN"

                                    
                                      Besuch Bundeskanzler Helmut Kohl u.a. Spitzen aus
 
                                      Politik, Bundeswehr und NATO beim
 
                                      Gefechtsschießen verbundener Waffen
 
                                      "SCHARFE KRALLE", TrÜbPl BERGEN
 
   anläßl. „30 Jahre Bundeswehr“
 
 1. Live-TV Übertragung eines Gefechts-Schießens im scharfen Schuss
 
 
1986                            10 Jahre PzBtl 23, Bataillons-Appell auf 
  Standortübungsplatz  CREMLINGEN 
 
 TrÜbPl Aufenthalt, CASTLEMARTIN/WALES
 
               Beginn Umzug 
 
        
1987                              Abschluss Umzug in die Tannenberg-Kaseme 
                  
                                      Verleihung der Kompanie-Lanzen 
 
               Brigadegefechtsübung "SCHWARZER HERZOG"  
 
        
1988                               Brigadegefechtsübung "REITENDER BOTE"  
 
               Umrüstung Leopard 2 auf teildigitalisierten Ballistikrechner 
 
        
1989                              Brigadegefechtsübung "SCHWARZER HERZOG"  
 
               TrÜbPl Aufenthalt, CASTLEMARTIN/WALES 
 
 
 
1990                              Truppenversuch ENGA (Eingeschränkte Nutzung von
           
                     Großgerät für die Ausbildung)
 
                     Divisionsrahmenübung "SPITZER DOLCH"         
  
                     TrÜbPl Aufenthalt, CASTLEMARTIN/WALES  
 
        
1992                              Auflösung PzBtl 23 als aktiver Truppenteil 
 
 
        
1996                              Wiederaufstellung PzBtl 23 n.a. als nicht aktives
 
  Bataillon im Stamm-/ Aufwuchsverhältnis zum PzBtl 24 
 
 
 
2003                              Auflösung PzBtl 23 n.a. zusammen mit der Auflösung des PzBtl 24.
    
Feierlicher Appell auf dem Burgplatz in Braunschweig unter reger und bewegter 
 
Teilnahme der Bevölkerung
 
 
 
 
Ende einer über 300jährigen Stationierungsgeschichte in der Stadt

 
 
 
                                Heinrich des Löwen

 
 
 
 
 
PzBtl 23 führte die Tradition der 13. Panzerdivision (Magdeburg), welche die
 
Tradition des InfRgt Fürst Leopold von Anhalt-Dessau (1. Magdeburgisches)
 
 
 
 
 
Nr. 26 inne hatte, dabei:
        
            PzRgt 4, PzJgAbt 13, PzGrenRgt 93, PzGrenRgt 66, ArtRgt 13, DivTr in
 
Tradition des IR 26.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Dessauer Marsch und der Königgrätzer Marsch des InfRgt 26 wurden wie der Fehrbelliner Reitermarsch als Bataillonsmarsch geführt.